Psychotherapie

Über die psychoanalytisch orientierte Psychotherapie

Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist ein psychoanalytisches Therapieverfahren im Sitzen mit ein bis zwei Sitzungen in der Woche.

Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie (PoP) ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Therapieverfahren. Wie bei der klassischen Psychoanalyse geht es auch in dieser Art der Gesprächstherapie darum,  psychisches Leiden im Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte eines Menschen zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die erlebten Beziehungserfahrungen, die sich in der psychischen Struktur einer Person niederschlagen. Durch die Hilfe von Psychoanalyse & Psychotherapie sollen unbewusste innere Konflikte, Traumata und Kränkungen durchgearbeitet werden. Die therapeutische Beziehung bietet dafür den nötigen sicheren Rahmen und ermöglicht eine neue Beziehungserfahrung, sodass Raum für Veränderung entsteht. 

„Ich bin in Analyse.“ – “ Ich gehe zur Therapie.“ – Der Unterschied  zwischen Psychoanalyse & Psychotherapie 

Es ist derselbe Unterschied, den es macht, wenn zwei Menschen miteinander leben oder sich einmal pro Woche sehen. In der klassischen Psychoanalyse vertiefen sowohl das liegende Setting (Couch anstelle von Sessel) und die hohe Frequenz (Stundenanzahl pro Woche) die gemeinsame Exploration und die Bindung zwischen AnalytikerIn und KlientIn.“, Stefano Bolignini, Präsident der IPA (1) 

Aber die Psychoanalyse ist nicht für jede Person die geeignete Therapieform. Abgesehen von realen Rahmenbedingungen wie den zeitlichen und finanziellen Aufwand, gibt es bestimmte Themenfelder, wo eine Therapie im Sitzen angebrachter und sinnvoller ist. Die lebensgeschichtliche Aufarbeitung tritt etwas in den Hintergrund, es wird mehr mittels Klärung und Konfrontation im Hier und Jetzt gearbeitet.

Im Rahmen eines Erstgesprächs haben wir die Möglichkeit, einander kennenzulernen und gemeinsam zu klären 

  • ob der psychoanalytische Therapieansatz für Sie geeignet ist 
  • was Ihre Erwartungen und Therapieziele sind
  • welche Frequenz und welches  Setting für Ihre Thematik sinnvoll ist
  • Kosten und Zahlungsmodalitäten 

Behandlungsziele 

Mögliche Behandlungsziele können sein:

  • zur zunehmenden Selbsterforschung und -reflexion fähig sein
  • in verbesserten / erfüllenderen Beziehungen leben können
  • ein realistisches Selbstbild und Selbstwertgefühl aufrecht erhalten können
  • eine größere Bandbreite von Affekten erleben und zuordnen können
  • emotional lebendiger zu sein
  • Bindung, Trennung und Verlust realisieren
  • das innere und äußere Leben freier und flexibler gestalten können
  • Möglichkeiten, Ressourcen und Chancen besser nutzen können
  • Risiken und Gefährdungen, Fallen und Wiederholungszwänge vermeiden können
  • mit Begrenzungen und Endlichkeit besser umgehen können
  • neurotische Symptome vermindern 

Quellen: (1) ps://www.ipa.world//IPA/en/Psychoanalytic_Treatment/Psychoanalysis_Bolognini.aspx

 

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Petra Roscheck © Mato Johannik

Mag.a Petra Roscheck, BA

Psychotherapeutin & Psychoanalytikerin
in Ausbildung unter Supervision

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